Cruden demonstriert auf der Automotive Testing Expo den Wert von Fahrsimulatoren für die Erprobung von ADAS-Controllern 

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In Live-Demos an Stand 1169 zeigt Cruden, wo DIL-Erprobung unverzichtbar ist: für realistische Szenarien in der Verkehrs- und Sensorsimulation

 

Cruden zeigt auf der Automotive Testing Expo (Messe Stuttgart, 20. bis 22. Juni, Stand 1169), wie Driver-in-the-Loop- (DIL-) Simulatoren die Erprobung von Fahrerassistenzsystemen (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) verbessern können. Hierzu finden an allen drei Tagen Live-Vorführungen mit dem Simulator von Cruden statt, der für die Entwicklung von ADAS und Systemen zum autonomen Fahren eingerichtet ist.

 

Besucher können sich davon überzeugen, wie einfach sich ADAS-Controller mit dem Toolset von Cruden, einem 6-DOF Cruden-Simulator vom Typ A406-F3, einschließlich Dreikanal-Projektionssystem mit High-End-Industrieprojektoren von Esterline und einem Bildschirm mit 6 m Diagonale entwickeln und testen lassen. Dabei simuliert Crudens Open-Architecture-Simulationssoftware Panthera eine Auswahl typischer Assistenz-Szenarien wie  Spurhalte-System und adaptive Geschwindigkeitsregelung (Active Cruise Control, ACC), die Besucher im Simulator selbst ausprobieren können.

 

Mithilfe von Desktop-Simulation werden Millionen virtueller Testkilometer für die Datenerfassung, Sensorfusion und die Kontrolle der Leistung und Zuverlässigkeit von ADAS-Reglern   generiert. In der Endphase der Entwicklung von Fahrassistenz-Controllern sind menschliche Fahrer jedoch absolut  unverzichtbar. Denn nachdem der Controller „Situationsbewusstsein“ für die simulierte Umgebung erlangt hat und Entscheidungen treffen kann, müssen die Methode und das Ausmaß der Interaktion mit dem Fahrer geprüft werden. Die einzige Möglichkeit, den Fahrer in den Regelkreis zu integrieren, ohne ihn in ein echtes Auto zu setzen, ist der Einsatz von DIL-Simulatoren. Fahrsimulatoren bieten bei der Entwicklung von ADAS-Algorithmen optimale Voraussetzungen für die effiziente Erprobung verschiedener Algorithmen und Strategien unter Berücksichtigung des Faktors Mensch, bevor ein Prototyp auf die Teststrecke bzw. Straße geschickt wird.

 

„Bei den Desktop-Methoden geht es vor allem um die hochaufgelöste (halb-) physikalische Simulation der Sensoren, Datenauswahl, Sensorfusion und Objektivierung für den Input der ADAS-Algorithmen. Darüber hinaus dienen sie der Prüfung von Leistung und Störfestigkeit des Gesamtsystems in standardisierten Benchmark-Situationen. Anschließend werden im DIL-Simulator die Funktionen des ADAS-Controllers in realistischen Szenarien unter Einbindung eines echten Fahrers in den Regelkreis validiert“, sagt Maarten van Donselaar, Geschäftsführer von Cruden.

 

„Für die Bewertung dieses Regelkreises ist die Verwendung integrierter, relativ einfacher, idealer Sensormodelle wünschenswert, um klar definierten Input zu erreichen und die Reaktionsweise des Fahrerassistenzsystems darzustellen. Auf diese Weise liegt der Schwerpunkt der Experimente mit dem DIL-Simulator bei der Controllerentwicklung und der Mensch-Maschine-Interaktion. Sensorausfälle und fehlerhaftes Verhalten der Steuerung können durch den Operator manuell eingespeist werden, um die Auswirkungen realer Störungen und Schwachstellen abzubilden. Es gibt aber auch Schnittstellen zu erweiterten ADAS-Entwicklungspaketen wie Vires-VTD und TASS-PreScan.“

 

„Für ADAS-Entwickler wichtig ist zudem aussagekräftiges, subjektives Fahrer-Feedback, um eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie der Mensch reagiert, wenn die Steuerung das Fahrverhalten des Fahrzeugs mitbestimmt. Mit den Werkzeugen der Desktop-Simulation ist dies nicht präzise genug möglich. Die Simulatoren von Cruden bieten speziell auf den Automobilbau abgestimmtes Motion Cueing hochpräzise Fahrzeugdynamikmodelle sowie realistische Grafik und Fahrerumgebung. Auf diese Weise taucht der Fahrer vollständig in eine glaubwürdige Umgebung ein, die zu einer verwertbaren Subjektiv-objektiv-Korrelation für unsere ADAS-Kunden führt“, ergänzt Donselaar.

 

Weil Cruden auf offene Architektur setzt, sind die Lösungen des Unternehmens hochflexibel an die Bedürfnisse des Kunden anpassbar. Panthera ist kompatibel zu vielen externen Softwarepaketen und unterstützt auf LiDar-Technologie beruhende Szenariendatenbanken mit OpenDRIVE und OpenCRG. Durch mehr als 25 Jahre Erfahrung und aktives Engagement seiner Experten auf dem Automobil- und Motorsportmarkt hat Cruden solides Hintergrundwissen in der Fahrgestelltechnik erworben und ein hochpräzises Fahrzeugdynamikmodell entwickelt. Diese Kompetenzen sind elementar für realistische ADAS-Simulationen, und Cruden ist bereits an einer Vielzahl von ADAS-Projekten von PKW- und Nutzfahrzeugherstellern in Europa und Nordamerika beteiligt.

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